Aerosole

Spätestens seit Corona unser Leben beeinflusst sind Aerosole nicht nur in der Luft, sondern auch in aller Munde. Bildlich gesprochen natürlich, denn sobald die Aerosole und damit auch die Viren unseren Mund-und-Rachenraum besiedeln, ist die Ansteckung perfekt und wir haben ein Problem. Entkeimungsgeräte für innen können an dieser Stelle Abhilfe verschaffen, sie befreien

  • Raumluft und
  • Oberflächen

effektiv von krankheitsbringenden, virenbelasteten Aerosolen und sorgen auf diese Weise dafür, dass die Corona-Infektionsgefahr in Innenräumen deutlich sinkt.

Entkeimungsgeräte für innen: Methoden und Technologien

Entkeimungsgeräte für innen bedienen sich dabei unterschiedlicher Methoden und Technologien. Die wichtigsten und aufgrund der aktuellen Studienlage effektivsten Luftreinigungs- und Desinfektions-Systeme nehmen wir im folgenden Text etwas genauer unter die Lupe:

  • 3D-Raumluftdesinfektion mittels Hochdruckzerstäubung
  • Biopolare Ionisation befreit den Raum von Viren und Bakterien
  • Oberflächendesinfektion mit Hilfe von Aktivsauerstoff
  • Zudem beleuchten wir die Frage, warum die Ansteckungsgefahr durch Aerosole gerade in Innenräumen so hoch ist.

 

Corona-Ansteckungsgefahr: Das Problem Innenräume

In Bezug auf eine SARS-CoV-2 Infektion schätzen Wissenschaftler die Infektionsgefahr in Innenräumen als besonders hoch ein. [1] Das liegt daran, dass in geschlossenen Räumen, die nicht dauerhaft gelüftet werden können, die Anzahl an infektiösen Aerosolpartikeln innerhalb kürzester Zeit ansteigt, was dann zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt. Einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung kann in so einem Fall ausschließlich das Tragen einer FFP2/3 Maske bieten. [2] [3]

Eine solche Maske über mehrere Stunden dauerhaft zu tragen, ist aber leider nicht immer angenehm.

  • Feuchtigkeit kann sich durch das Atmen innen an der Maske absetzen.
  • Es können unangenehme Druckstellen entstehen.
  • Das Atmen wird durch die Maske erschwert.

Besonders gefährlich wird es, wenn Sie einen Raum betreten und Ihre Maske abnehmen, weil Sie sich in der trügerischen Sicherheit wiegen, sie wären alleine dort. War allerdings vor Ihnen jemand im Raum, ebenfalls ohne Maske, und hat im Raum allein durch sein Ausatmen infektiöse Aerosole verteilt und der Raum wurde danach nicht intensiv gelüftet, dann ist das Risiko, dass Sie sich infizieren, immer noch sehr hoch. Die Aerosole befinden sich nämlich immer noch im Raum, auch wenn die Person diesen bereits verlassen hat.

Lüften, lüften, lüften?

Theoretisch lässt sich dieses Problem durch intensives Lüften lösen. Mindesten fünf Minuten und es sollte auf jeden Fall ein Durchzug entstehen. Allerdings ist Lüften in den seltensten Fällen effizient und vor allem sicher genug. Zum einen hätte es in den Wintermonaten eine massive Energieverschwendung zur Folge: Sie heizen ja quasi direkt zum offenen Fenster hinaus. Zum anderen ist diese Methode auch gesundheitsgefährdend, denn durch das ständige Lüften fängt man sich schnell eine Erkältung ein.

Als deutlich effektiver erweisen sich hier technische Lösungen wie beispielsweise Raumluftreinigungsgeräte, die mit Aktivsauerstoff oder auf Basis der Bipolare Ionisation die Raumluft von infektiösen Aerosolen befreien. [4]

Hochdruckzerstäuber mit Aktivsauerstoff: effektive Entkeimungsgeräte für innen

In Arztpraxen oder Kliniken müssen sich Patient und Arzt darauf verlassen können, dass sowohl Raumluft als auch Oberflächen dauerhaft keimfrei sind. Deshalb wird dort schon immer auf eine ausreichende Hygiene und gründliche Desinfektion geachtet. Doch in Zeiten von Corona nimmt die Raumdesinfektion einen noch höheren Stellenwert ein und zukünftig wird die Raumluftdesinfektion beispielsweise auch in Kinos, Veranstaltungshallen oder Messezelten etc. eine große Rolle spielen.

Hierbei bietet die Hochdruckzerstäubung von Aktivsauerstoff eine adäquate, schnelle und effektive Lösung Raumluft- und Oberflächenverkeimung deutlich und dauerhaft um mehr als 90 % zu reduzieren.

Bei dieser sogenannten 3D-Desinfektionstechnologie

  • werden Räume mittels einer turbinenähnlichen Zerstäubung mit Aktivsauerstoff in trockener Form vernebelt
  • der Aktivsauerstoff verteilt sich im Raum und auf Oberflächen und
  • sorgt dort dafür, dass sich die Keime auflösen.
  • Bereits nach einer kurzen Wartezeit ist der Raum keimfrei.

 

Der nachhaltige Desinfektionseffekt beruht

  • auf der Fähigkeit von Aktivsauerstoff, sogenannte destruktive Radikale zu produzieren.
  • Diese wiederum haben die Eigenschaft, feindliche Zellen wie Viren oder Bakterien anzugreifen und deren DNA oder Membranlipide zu zerstören. [5]

Aktivsauerstoff besitzt dabei im Vergleich zu anderen H2O2-Bioziden eine drei- bis viermal höhere Effektivität, den Raum von pathogenen Keimen zu befreien, die sich in der Luft und auch auf Oberflächen befinden. Zudem ist diese Art der 3D-Hochdruck-Zerstäubungsverfahren zur Desinfektion von Räumen

  • sehr schonend, da mit Aktivsauerstoff ein biologisch abbaubares Oxygen verwendet wird,
  • hinterlässt dieses keinerlei Niederschlag an Oberflächen oder Geräten und
  • ist Studien zufolge auch effektiv in der Zerstörung neuartiger Corona-Viren wie bspw. SARS-CoV-2. [6]

 

Saubere Raumluft durch Biopolare Ionisation: Keime unschädlich machen

Das sogenannte Bipolare Ionisationsverfahren ist mittlerweile eine gängige Methode, um Raumluft vor krankheitserregenden Aerosolen zu befreien. Der große Vorteil der Bipolaren Ionisation ist, dass diese Form der Raumluftdesinfektion eine ganz natürlich Methode darstellt: Man hat sich ganz einfach die Natur zum Vorbild genommen. In der Natur ist die Anzahl der Ionen in der Luft dort am höchsten, wo viel Wasser ist. Und dort, wo der Anteil der Ionen in der Luft hoch ist, dort ist die Luft auch sehr sauber – also am Meer, an einem See oder Fluss oder auch nach einem Gewitter. Das ist wissenschaftlich bestätigt.

Und jetzt adaptieren wir diese These mal in unser tägliches Leben. So wird auf einmal klar, woher der Spruch „Ein Gewitter reinigt die Luft“ stammen mag. Und denken oder träumen wir uns mal ans Meer. Erinnern Sie sich: Die Luft am Meer tut Körper und Seele gut. Und das hat einen Grund.

Ionenreiche Luft:

  • enthält deutlich weniger Viren, Bakterien und Umweltgifte
  • ermöglicht gesundes Atmen
  • sorgt für positive Stimmung

Das kennen Sie doch auch, dieses entspannte Gefühl nach einem tiefen Atemzug am Meer.

Und so funktioniert das Verfahren der Bipolaren Ionisation:

Ein spezielles Gerät zur Raumluftdesinfektion befördert geladene Ionen in den Raum und sorgt somit dafür, dass sich die Konzentration geladener Ionen in der Raumluft erhöht. Die geladenen Ionen binden dann die in der Luft enthaltenen Schadstoffe wie

  • Staub,
  • Pollen
  • Viren und
  • Bakterien.


Sie kapseln sie sozusagen ein. Dabei lösen sie eine Oxidation aus durch die nicht nur Schadstoffe und Keime sondern auch Geruchsmoleküle chemisch verändert und damit unschädlich gemacht werden. Auf diese Weise wird die Raumluft nicht nur keimfrei, sondern auch von Gerüchen und Allergenen befreit. Raumluft und Oberflächen sind nun desinfiziert – ganz ohne die Verwendung von Chemikalien.

Erste wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Bipolare Ionisation auch erfolgreich SARS-CoV-2-Viren bekämpfen kann. [7] [8] Wissenschaftlich belegbare Studien diesbezüglich stehen allerdings noch aus.

Oberflächendesinfektion mit Aktivsauerstoff macht Erreger unschädlich

Aktivsauerstoff kann neben seiner Verwendung zur Raumluftentkeimung mittels Hochdruckzerstäuber (3D-Desinfektion) auch direkt auf Oberflächen zur Desinfektion angewendet werden und eignet sich daher zur Verwendung auf allen abwaschbaren Oberflächen vor allem im

  • medizinischen Bereich (Praxen, Labor und Kliniken) sowie auch
  • im öffentlichen Bereich und
  • im privaten Raum.

Dabei hat der Aktivsauerstoff auf Oberflächen einen ionischen Effekt. Aktivsauerstoff

  • entfernt den Biofilm,
  • wirkt viruzid und
  • verhindert eine Neubildung von Keimen. [9] [10]

Zudem hinterlässt Wasserstoffperoxid (Aktivsauerstoff) keinerlei Rückstände, denn es zerfällt in Wasser und Sauerstoff. Daher eignet sich Aktivsauerstoff auch zur Langzeitdesinfektion von Flächen, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen.

 

 

Quellen:

[1] Zhang R, Lib Y, Zhang AL, Wang Y, Molina MY (2020) Identifying airborne transmission as the dominant route for the spread of COVID-19. PNAS (2020), 10.1073/pnas.2009637117, first published June 11

[2] Kähler CJ, Hain R (2020) Fundamental protective mechanisms of face masks against droplet infections. Journal of Aerosol Science 148:105617, https://doi.org/10.1016/j.jaerosci.2020.105617  

[3] DIN EN 149 (2009) Respiratory protective devices – filtering half masks to protect against particles – requirements, testing, marking. German version EN, 149 (2009) 2001+A1, Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin

[4] Kähler CJ, Fuchs T, Hain R (2020) Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARSCoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren? DOI: 10.13140/RG.2.2.27503.46243 https://www.unibw.de/lrt7/raumluftreiniger.pdf

[5] Virus inactivation by hydrogen peroxide Vopr Virusol 1977 Nov-Dez;(6):731-3. Mentel' R, Shirrmakher R, Kevich A, Dreĭzin RS, Shmidt I.

[6] Choi H, Chatterjee P, Lichtfouse E, Martel JA, Hwang M, Jinadatha C, Sharma VK. Classical and alternative disinfection strategies to control the COVID-19 virus in healthcare facilities: a review. Environ Chem Lett. 2021 Jan 22:1-7. doi: 10.1007/s10311-021-01180-4. Epub ahead of print. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7820091/

[7] https://liu.se/en/news-item/har-gillras-en-falla-for-virus

[8] https://www.prnewswire.com/news-releases/plasma-luftionisierung-reduziert-bei-unabhangigen-spanischen-tests-nachweislich-coronavirus-surrogat-bakteriophagen-ms2-um-99--810075383.html

[9] Tuladhar E, Terpstra P, Koopmans M, Duizer E. Virucidal efficacy of hydrogen peroxide vapour disinfection. J Hosp Infect. 2012 Feb;80(2):110-5. doi: 10.1016/j.jhin.2011.10.012. Epub 2011 Dec 7. PMID: 22153909.

[10] Kampf G, Todt D, Pfaender S, Steinmann E. Persistence of coronaviruses on inanimate surfaces and their inactivation with biocidal agents. J Hosp Infect. 2020 Mar;104(3):246-251. doi: 10.1016/j.jhin.2020.01.022. Epub 2020 Feb 6. Erratum in: J Hosp Infect. 2020 Jun 17;: PMID: 32035997; PMCID: PMC7132493.

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